Gestaltungsfelder der Zukunftsinitiative Seniorenwirtschaft
Vor dem Hintergrund der vielfältigen möglichen Handlungsansätze ist es notwendig, eine inhaltliche Eingrenzung der vordringlichen Arbeitsfelder der Zukunftsinitiative Seniorenwirtschaft vorzunehmen. Die Auswahl und Begründung der Gestaltungsfelder ist anhand zweier Kriterien erfolgt. Zum einen wird aus beschäftigungspolitischer Sicht davon ausgegangen, dass in den ausgewählten Bereichen aufgrund ihrer starken Dienstleistungsorientierung die beste Möglichkeit zur raschen Erzielung nachhaltiger Beschäftigungseffekte besteht. Zum anderen wird aus fachlicher Sicht davon ausgegangen, dass in den aufgeführten Bereichen die größten Angebotsdefizite für ältere Menschen ausgeglichen werden und so am ehesten zu einer Verbesserung ihrer Lebenssituation beigetragen werden kann.
Auf Grundlage der wissenschaftlichen Vorarbeiten der Forschungsgesellschaft für Gerontologie (FFG) und des Instituts Arbeit und Technik (IAT) und den Ergebnissen des Workshops "Wirtschaftskraft Alter" sind von der Zukunftsinitiative Seniorenwirtschaft drei Themenkomplexe als prioritäre Gestaltungsfelder festgestellt worden, die im Rahmen von handlungsfeldbezogenen Unterarbeitsgruppen bearbeitet werden. Es handelt sich dabei um die Komplexe "Telekommunikation und Neue Medien für Ältere", "Wohnen, Handwerk und Dienstleistungswirtschaft" und "Freizeit, Tourismus, Sport, Wellness und Kultur".
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